Westcoast 2. Woche: Exmouth – Broome

April 27th, 2010

Nach ein paar entspannten Tagen mit viel schnorcheln und am Strand liegen ging es am Donnerstag an einem langen Fahr-Tag nach Tom Price und in den Karinjini National Park.

Dort haben wir 2 Tage mit dem Erkunden dieser wunderschoenen Landschaft verbracht. Mitten in einer sanften Huergellandschaft tun sich hier tiefe Schluchten auf, in denen sich Regenwaelder und kuehle Rockpools abwechseln. Aus der Hitze an der Oberflaeche in die kuehlen Taeler hinabsteigen und dort in glasklaren Seeen baden und unter Wasserfaellen duschen… was will man mehr?? Definitiv eines der bisehr besten Erlebnisse hier in Australien!

Leider war, als wir dort ankamen aus unrklaerlichen gruenden ploetzlich mein Kamera Akku leer… vielleicht war er die Tage davor in der Sonne zu heiss geworden… Zum glueck hab ich noch die kleine Kamera dabei, so dass es wenigstens ein paar Bilder gibt.

Nach dem Karinjini NP ging es ueber Port Hedland, eine Industristadt in der wir uns nicht lange aufgehalten haben, und einen grossen weissen Fleck auf der Landkarte wo tatsaechlich absolut nichts ausser der Strasse und endlosem Buschland war, nach Broome, wo wir gestern angekommen sind.

Jetzt muss ich mich um ein paar Papiere fuer das Auto kuemmern, damit ich meine Registrierung verlangern kann…

In ein paar Tagen wird es dann weiter Richtung Norden gehen.

Inzwischen haben wir den tropischen Bereich Australiens erreicht, was man an staendig hohen Temperaturen und dauerschwitzen feststellen kann… Wenigstens gibt es hier momentan nicht so viele Fliegen, die Waren auf dem Weg von Perth hier her eine Plage!

Westcoast 1. Woche: Perth – Exmouth

April 19th, 2010

Nun bin ich schon seit einer Woche mit meinen neuen Travelmates Noora, Fenja und Patrick auf dem Weg Richtung Darwin.

Von Perth gings am Dienstag zunaechst zur Pinnacles Desert, einer kleinen Sandwueste, in der jede menge Sandstein-Saeulen stehen, von denen keiner so recht weiss, wie sie entstanden sind. Der erste Tag war recht regnerisch und die erste Nacht wurde die beschissenste, die ich bisher hier hatte… Sturm, Regen und ein mittelmaessiger Rastplatz. Ein toller Anfang fuer einen Roadtrip, besonders fuer meine Travelmates, die alle noch nicht auf einem Roadtrip waren 😉

Der naechste Tag wurde dann etwas besser, und abends konnten wir im trockenen auf einem kleinen Campingplatz uebernachten. Ueber Monkey Mia, wo wir die morgendliche Delfinfuetterung gesehen haben, gings weiter nach Coral Bay, dort kann man direkt vom Strand aus zum Ningaloo Reef schwimmen und beim Schnorcheln die Unterwasserwelt erkunden.

Die letzte Nacht haben wir dann auf der Bullara Station, einer Rinderfarm, verbracht, bevor wir heute nach Exmouth gekommen sind. Hier machen wir jetzt ein paar Tage Pause und erkunden den Ningaloo Reef Marine Park, bevor es am Mittwoch noch mal nach Coral Bay und dann am Donnerstag weiter Richtung Norden geht.

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Update 28.4.:

Nun gibts mal wieder ein paar wild gemischte Fotos…

Auf dem Weg nach Exmouth hab ich die 10.000km erreicht! Inzwischen sind wir allerdings schon wieder deutlich weiter, bei ca. 12.500km….

Die letzte Woche als Eiermann

April 11th, 2010

Nun ist meine letzte Woche als Eiermann schon vorbei. Die Arbeit war wie immer, ohne besonderheiten. Abgesehen davon, dass es am Montag dank Feiertag jede menge Geld gab 🙂 Ausserdem gibts jetzt endlich mal ein Bild aus der Arbeit, darauf seht ihr: den Eiermann, Lixin, Jodie, Richard, Michelle und Ashley sowie jede Menge Eier. Ich hab auch noch mit anderen Leuten zusammen gearbeitet, aber die waren an dem Tag nicht da…

Am Samstag frueh hab ich mein Auto durchchecken lassen, ist soweit alles ok! Kann also beruhigt Richtung Darwin starten. Samstag Mittag kam dann leider eine Absage von einer meiner Mitfahrerinnen, jetzt muss ich versuchen, so schnell wie moeglich jemand neues zu finden… wir koennten zwar auch zu dritt fahren, aber bei so ner langen Strecke machen die Benzinkosten dann schon einen Unterschied…

Zunaechst bin ich aber am Sonntag erst mal nach Rottnest Island gefahren. Eine kleine Insel vor Perth, die mit jede Menge Straenden und Schnorchelstellen sowie vielen Quokkas gesegnet ist.

Dort hab ich ein Fahrrad ausgeliehen und bin kreuz und quer ueber die Insel geradelt, ausserdem war ich auch beim Schwimmen und Schnorcheln, wobei letteres eher enttaeuchend war. Vielleicht hab ich’s einfach an den falschen Stellen versucht, oder haette weiter raus schwimmen muessen, aber dazu war ich dann schon vom Radeln zu muede…

Jetzt bin ich wieder im Hostel Governor Robinsons, das ich mir fuer die 2 Naechte geleistet hab. Wo ich morgen hin gehe, weiss ich noch nicht. Richtung Norden losfahren, wo wie’s eigentlich geplant war, werden wir wahrscheinlich nicht koennen…

Ein paar neue Fotos…

April 4th, 2010

Frohe Ostern allerseits! (vor dem Internetcafe laufen gerade jede menge Leute vorbei, die alle irgendwelche Osterlieder singen..)

Aus dem arbeitsleben in Perth gibt es nicht viel spannendes zu berichten, ausser das mein Konto sich inzwischen wieder etwas gefuellt hat und ich deshalb in ca. einer Woche weiterfahren werde. Der naechste Abschnitt der Reise geht an der Kueste entlang nach Darwin. 4150km, Abstecher nicht eingerechnet… dafuer sind ca. 3-5 Wochen eingeplant, kommt drauf an, wie viel es unterwegs zu sehen gibt.

Nun bin ich wieder auf der Suche nach netten Reisepartnern und hab heute mit Noora aus Finnland schon die erste gefunden! Mehr kommen sicherlich bald, anfragen gibt es genug, muss nur noch die passenden Leute aussuchen. Falls ihr wissen wollt, wie ich meine Reisepartner hier finde, so geht das:

http://perth.gumtree.com.au/c-Community-travel-travel-partners-roadtrip-to-Darwin-W0QQAdIdZ196081975

Auf den Fotos bekommt ihr zu sehen, wie ich in meinem Auto schlafe, wenn ich alleine unterwegs bin. Ist gemuetlicher, als es vielleicht aussieht…

Ausserdem gibt es mein, im Vergleich zu zu Hause doch etwas kuemmerliches Osterfruehstueck (das Lindt-Ei kam vom Chef und die Eier hab ich selbst sortiert 😉 ) und ein paar Bilder von Perth bei Sonnenuntergang bzw Nacht.

Perth – I got a Job!

MĂ€rz 18th, 2010

PERTH

Die ersten Tage in Perth verliefen gemuetlich mit tagsueber Stadt anschauen und abends die wenigen Bars und Clubs erkunden. Nach ein paar Tagen hatten wir alle Attraktionen, abgesehen von der vorgelagerten Insel Rottnest Island, abgeklappert. Dabei waren wir besonders am Samstag ueberrascht, als wir durch die Stadt liefen und teilweise menschenleere Strassen vorfanden. Die Stadt war wie ausgestorben!

JOBSUCHE

Da es hier, anders als im restlichen Australien, tatsÀclich noch sowas wie ein Wochenende gibt (die LÀden haben allerdings trotzdem offen), konnte ich mich erst am Montag so richtig auf Arbeitssuche begeben.

KLINGELINGELING, KLINGELINGELING HIER KOMMT DER EIERMANN!

Von einigen Bewerbungen gab es Rueckmeldungen von einer Promotionfirma und einer Eierfarm. Am Mittwoch hatte ich meinen Probetag auf der Eierfarm und hab den Job bekommen. Die Farm ist in der NĂ€he von Midland im Swan Valley, ca. 1 Stunde von Perths Innenstadt, gelegen. Nun werd ich hier 4 Tage die Woche 7-8 Stunden lang Eier sortieren und Eierkartons in Schachteln packen!
Bei dem Promotion-job hĂ€tte ich zwar etwas mehr verdient, aber ich hatte den Job noch nicht sicher…
Die Eierfarm ist jetzt auf jeden fall mal gut, um Konto und Geldbeutel zu entlasten. Nun versuch ich hier in der Gegend noch einen Teilzeitjob zu finden, oder in einem Hostel oder auf einer Wwoofing-Farm fuer Kost und Logis etwas zu arbeiten.
Momentan bin ich auf einem Campingplatz, da ich hier noch keine PlÀtze gefunden hab, wo ich kostenlos uebernachten könnte. Der kostet mich allerdings auch 22 dollar pro Nacht, ohne besonders toll zu sein.
Am Wochenende werd ich wahrscheinich wieder nach Perth fahren, um von dort aus im Internet nach Jobs und Uebernachtungsmöglichkeiten zu suchen.

Von Norseman nach Perth

MĂ€rz 11th, 2010

Esperance

Anstatt direkt nach Perth zu fahren, machen wir einen weiten Bogen an der Kueste entlang. ZunÀchst gehts nach Esperance, ein schöner Fischerort in dem es allerdings ausser einer Fischlederfabrik nicht viel fuer uns zu sehen gibt. Da es bis Albany weiter als gedacht ist, fahren wir am Abend noch weiter. Kurz vor Ravensthorpe uebernachten wir bei Murray, einem Farmer.

Albany

Am nÀchten Morgen fahren wir nach Albany und verbringen den Tag dort am Strand und auf einem Scenic Drive der uns zu ein paar eindrucksvollen Klippen bringt. Die Nacht verbringen wir in Albany auf einem Parkplatz.

Dort werden wir am NÀchsten Morgen vom Regen ueberrascht, der uns Richtung westen aufbrechen lÀsst. Auf dem Weg aus der Stadt sehen wir die Wiese auf der grad ein Motorradtreffen mit 6000 Teilnehmern stattfindet, aber bei Regen haben wir keine Lust uns die auf Hochglanz polierten Maschinen anzuschauen.

Denmark

Der nĂ€chste Stopp heisst Denmark, doch auch hier vermiest uns das Wetter sĂ€mtliche Outdoor AktivitĂ€ten. Auf einem weiteren Scenic Drive halten wir an einer KĂ€serei und probieren uns durch die leckeren SpezialitĂ€ten. Unser Backpacker-Budget reicht leider nicht um auch etwas zu kaufen…

Valley of the Giants
Dann fahren wir weiter zum Valley of the Giants in dem es riesige BĂ€ume geben soll.

Die BĂ€ume sind dann zwar ganz nett, aber mit ca 30 Metern nicht so unglaublich hoch, weshalb wir uns den kostenpflichtigen Tree Top Walk sparen und nur die kostenlose Tour am Boden mit machen.

Augusta

Nun geht es weiter nach Westen. Der Highway verlÀsste die Kueste und fuehrt mitten durch riesige Regenwaldgebiete mit BÀumen die deutlich höher als die im Valley of the Giants sind. In Augusta erreichen wir wieder die Kueste. Fuer die Nacht gönnen wir uns mal wieder den Luxus eines Campingplatzes. Am nÀchsten Tag fahren wir an einen schönen Strand und danach noch nach Margaret River, dem grössten Ort in der Region. Ueber Nacht bleiben wir weiter nördlich an einem Strand, an dem auch einige andere Backpacker uebernachten.

Preston Beach

Dann fahren wir nach weiter nach Norden, bis wir gegen Mittag Preston Beach erreichen. Dort haben wir einen ganzen Strand fuer uns allein, bis am Nachmittag noch ein paar andere Leute kommen. Abends essen wir unsere letzten Essensreste, es ist tatsÀchlich schon der lezte Abend unserer gemeinsamen Fahrt nach Perth!

Morgens rÀumen wir das Auto auf und packen alle unsere Sachen, bevor wir uns auf den nicht mehr weiten Weg nach Perth machen. Unterwegs machen wir in Madurah Pause, bevor wir Maria in Armadale absetzen, wo sie von ihren Wwoofing-Hosts abgeholt wird.

Danach fahren wir zu dritt nach Perth, wo wir uns fuer die erste Nacht im The Witches‘ Hut Hostel einquartiert haben. Ein richtiges Bett ist nach fast 3 Wochen im Auto mal eine schöne Abwechslung!

Crossing the Nullabor Plains

MĂ€rz 11th, 2010

Ueber gumtree.com hab ich 3 neue Mitfahrer gefunden: Zita aus Holland, Maria aus Deutschland und Adam aus England.
Mit denen hab ich mich am Mittwoch (3. MĂ€rz) auf den weiten Weg nach Westen Richtung Perth gemacht.

1.TAG: ADELAIDE – KIMBA

ZunÀchst gings dazu nach Port Augusta, ca 4 Stunden nördlich von Adelaide. Dann nach Westen auf den Eyre Highway. Dort wurde es erstmals einsamer und man merkte, dass wir uns immer weiter von der Zivilisation entfernten. Die erste Nacht haben wir in einem kleinen Kaff namens Kimba auf einem kostenlosen Campingplatz verbracht.

2.TAG : KIMBA – IN THE MIDDLE OF NOWHERE, 80KM VOR DER GRENZE NACH WESTERN AUSTRALIA

Heute ging es mit einem Stopp in Ceduna, dem letzten richtigen Ort in South Australia, weiter hinaus in die Nullabor Plains.
Dort ist der Name Programm: Nullabor – keine BĂ€ume! Die Landschaft ist zumeist flach und komplett von kleinen flachen Bueschen bedeckt. Der Highway zieht sich kilometerweit schnurgeradeaus durch die Landschaft. Ausser einigen Campern und Bikern, die zu einem grossen Motorad-Treffen in Albany unterwegs sind, besteht der Verkehr grösstenteils aus Trucks und Roadtrains. Die sollen angeblich bis zu 4 Trailer ziehen, wir haben den ganzen Tag Trucks beobachtet, aber
mehr als 3 Trailer gabs nicht zu sehen… Kommt vielleicht noch.
Ueber Nacht sind wir auf einem Parkplatz zwischen dem Nullabor Roadhouse und der Grenze zu Western Australia geblieben. Dort haben wir einen einzigartigen Sternenhimmel gesehen. Nach Sonnenuntergang und bevor der Mond aufgegangen ist, war es Stockdunkel (von den gelegentlich vorbeirauschenden Trucks abgesehen), so viele Sterne hab ich noch nie gesehen. Leider ist es uns nicht wirklich gelungen, gute Fotos davon zu bekommen. Dafuer sind die Mondblider danach super geworden.

3.TAG: THE MIDDLE OF NOWHERE – NORSEMAN, WESTERN AUSTRALIA

Am 3. Tag brechen wir bereits frueh morgens um 7 richtung Westen auf. Nach 80km gibts an der Grenze nach Western Australia Fruehstueck, da man kein frisches Obst oder Gemuese zwischen den Staaten transportieren darf. Wir wollen uns allerdings nicht von unseren Zwiebeln trennen und schmuggeln sie ganz dreist durch die Kontrolle 😉
Nach der Grenze gehts immer weiter geradeaus, mit gelegentlichen Kurven. Bis wir schliesslich das lÀngste gerade Strassenstueck Australiens erreichen: 145km ohne eine einzige Kurve!
Nach weiteren ca 200 km haben wir unser Tagesziel Norseman erreicht. Da wir heute ueber zwei Zeitzonengrenzen gefahren sind und so 2,5 Stunden gewonnen haben, ist es noch nicht so spÀt und wir können auf dem Campingplatz ein BBQ machen. Nach 3 Tagen Toast und Pasta tat das mal wieder gut!

Adelaide

MĂ€rz 11th, 2010

Nach einer Nacht am Badesee gings weiter nach Adelaide. Auf dem Weg haben wir das deutsche Dorf Hahndorf in den Adelaide Hills besucht, das war allerdings nichts wirklich besonderes. Es gab ein paar BĂ€ckereien, deutsches Essen (Brezn fuer 4,50…) und deutsches Bier, mehr aber auch nicht.

In Adeaide haben wir auf einem Campingplatz uebernachtet, zur Abwechslung mal wieder ganz angenehm. Die Stadt ist ganz nett, aber nichts besonderes. Durch die vielen Festivals, die zur Zeit da sind wurde es etwas interessanter, ansonsten scheint da nicht so viel los zu sein.

Letzte Woche Sydney und Fahrt nach Adelaide

Februar 26th, 2010

MEIN AUTO

Wie versprochen hier mehr Infos zu meinem Auto. Es ist ein weinroter Subaru Liberty LX Stationwagon mit einem 2,4 Liter Motor. Hat ein Schaltgetriebe (eine Seltenheit hier in Australien!) und verbraucht nur gute 7 Liter Benzin auf 100km. Das ist im Vergleich zu den ueblichen Backpacker-Autos, Ford Falcon mit 4 Liter Motor und 12-14l verbrauch, echt sparsam!
Schlafen kann man in dem Auto auch gut, das hab ich seit letztem Samstag, an dem ich das Auto abgeholt hab, immer gemacht.

DIE LETZTE WOCHE IN SYDNEY

In meiner letzten Woche in Sydney ist nicht viel erwÀhnenswertes passiert. Als das Wetter mal gut genug war, war ich am Strand in Manly, ansonsten war ich in der Stadt, hab mir Avatar 3D und die Chinese New Year Twilight Parade angeschaut und nach Autos gesucht, bis ich eins gefunden hab. Ausserdem hab ich Anna und Sofia aus Dortmund getroffen, die mit mir nach Adelaide fahren.

DIE FAHRT BEGINNT

Am Montag morgen hab ich das Auto noch schnell auf mich registriert (mit ca 1,5 Stunden Wartezeit bei den höchstmotivierten Beamten…) und dann gings endlich los.
ZunÀchst nach Canberra, wo das einzig interessante die Privatfuehrung durch das RegierungsgebÀude war, die uns die gelangweilten Sicherheitsleute gegeben haben.
Am nÀchsten Tag gings weiter Richtung Melbourne, wo die MÀdels noch etwas GepÀck abladen wollen und wir einen vierten Mitfahrer aufsammeln.
Nach einem Fahrertausch ca 200 km vor Melbourne ging das Auto nicht mehr an. ein Trucker, der zum glueck gerade am Parkplatz stand meinte gleich, das die Batterie im Eimer sein muesste, da es auch etwas komisch roch. ein Kollege von ihm hatte zum Glueck ein Starterkabel dabei und hat uns Starthilfe gegeben.
In Melbourne bin ich dann in eine Werkstatt um rauszufinden, ob nicht vielleicht doch die Lichtmaschine kaputt ist, die hĂ€tte ich nĂ€hmlich kostenlos gewechselt bekommen. Der Mechaniker war aber auch ueberzeugt, dass das die Batterie sein muss, nachdem er die Lichtmaschine getestet hat. Also musste ich wohl oder uebel eine neue Batterie kaufen. Wenigstens ist das Auto seitdem problemlos gelaufen…

VON MELBOURNE NACH ADELAIDE

Mit Konstantin aus Dresden als 3. Mitfahrer gings dann los richtung Great Ocean Road. Die hab ich zwar eigentlich schon gemacht, aber diesmal haben wir viel öfter angehalten und fahren auch weiter an der Kueste entlang nach Adelaide.
Die erste Nacht haben wir auf einer Farm kurz hinter Geelong verbracht. Dort hat nur der Hufschmied Sam gewohnt, der in der Umgebung arbeitet und auf die leerstehende Farm aufpasst, bis sie verkauft wird.

ZUM ZWEITEN MAL GREAT OCEAN ROAD

Am Mittwoch haben wir sĂ€mtliche kostenlosen Attraktionen der Great Ocean Road abgeklappert und sind zum Uebernachten wieder auf eine Farm gefahren. Das ist echt eine gute Möglichkeit Geld zu sparen und trotzdem legal zu campen. Wenn man glueck hat, so wie wir in der ersten Nacht, wird man sogar ins Haus eingeladen! Bei den Temperaturen die es hier Nachts hat, ist Abends draussen sitzen öfters eher ungemuetlich…
Donnerstags sind wir mit einem Stopp zum einkaufen und McDonalds Free WiFi nutzen in Warrnambool weiter nach Westen gefahren und haben dann an einem wunderschönen Sandstrand an der Bridgewater Bay bei Cape Bridgewater uebernachtet.

SOUTH AUSTRALIA

Heute wollten wir eigentlich einen Strandtag einlegen, aber schon am morgen waren so viele Bremsen da, dass wir doch weiter gefahren sind.
Nun gehts an der Suedkueste weiter. In Nelson, dem letzten Ort in Victoria waren wir nochmal am Strand, aber auch da gabs jede Menge Bremsen. Also sind wir nach Mt. Gambier in Suedaustralien gefahren, wo wir den Blue Lake sehen wollten, war allerdings etwas enttĂ€uschend…
Nun sind wir hier noch im McDonalds beim Free Internet (mit dem Handy, deshalb gibts noch keine Bilder…) bevor es weiter nach Westen geht, wo es ein paar schöne Badeseen geben soll. Hoffentlich gibts da weniger Bremsen…
Das war’s fuer heute, mehr gibts beim nĂ€chsten McDonalds!

breaking news aus Sydney!

Februar 20th, 2010

Ich hab mir ein Auto gekauft!

Es ist ein Subaru Liberty station wagon (Kombi) Baujahr 1996 mit einem vergleichsweise sparsamen 2,4 Liter Motor (die meisten aelteren Autos hier haben 4 Liter Motoren …!).

Mit diesem Auto und mit Anna und Sofia aus Dortmund werde ich hoffentlich am Montag schon Richtung Westen aufbrechen! Davor muss ich das Auto allerding noch am Montag morgen auf meinen Namen umschreiben lassen.

Mehr Details und Bilder folgen demnaechst, jetzt fahre ich erstmal nach Coogee an den Strand 🙂