Crossing the Nullabor Plains

Ueber gumtree.com hab ich 3 neue Mitfahrer gefunden: Zita aus Holland, Maria aus Deutschland und Adam aus England.
Mit denen hab ich mich am Mittwoch (3. März) auf den weiten Weg nach Westen Richtung Perth gemacht.

1.TAG: ADELAIDE – KIMBA

Zunächst gings dazu nach Port Augusta, ca 4 Stunden nördlich von Adelaide. Dann nach Westen auf den Eyre Highway. Dort wurde es erstmals einsamer und man merkte, dass wir uns immer weiter von der Zivilisation entfernten. Die erste Nacht haben wir in einem kleinen Kaff namens Kimba auf einem kostenlosen Campingplatz verbracht.

2.TAG : KIMBA – IN THE MIDDLE OF NOWHERE, 80KM VOR DER GRENZE NACH WESTERN AUSTRALIA

Heute ging es mit einem Stopp in Ceduna, dem letzten richtigen Ort in South Australia, weiter hinaus in die Nullabor Plains.
Dort ist der Name Programm: Nullabor – keine Bäume! Die Landschaft ist zumeist flach und komplett von kleinen flachen Bueschen bedeckt. Der Highway zieht sich kilometerweit schnurgeradeaus durch die Landschaft. Ausser einigen Campern und Bikern, die zu einem grossen Motorad-Treffen in Albany unterwegs sind, besteht der Verkehr grösstenteils aus Trucks und Roadtrains. Die sollen angeblich bis zu 4 Trailer ziehen, wir haben den ganzen Tag Trucks beobachtet, aber
mehr als 3 Trailer gabs nicht zu sehen… Kommt vielleicht noch.
Ueber Nacht sind wir auf einem Parkplatz zwischen dem Nullabor Roadhouse und der Grenze zu Western Australia geblieben. Dort haben wir einen einzigartigen Sternenhimmel gesehen. Nach Sonnenuntergang und bevor der Mond aufgegangen ist, war es Stockdunkel (von den gelegentlich vorbeirauschenden Trucks abgesehen), so viele Sterne hab ich noch nie gesehen. Leider ist es uns nicht wirklich gelungen, gute Fotos davon zu bekommen. Dafuer sind die Mondblider danach super geworden.

3.TAG: THE MIDDLE OF NOWHERE – NORSEMAN, WESTERN AUSTRALIA

Am 3. Tag brechen wir bereits frueh morgens um 7 richtung Westen auf. Nach 80km gibts an der Grenze nach Western Australia Fruehstueck, da man kein frisches Obst oder Gemuese zwischen den Staaten transportieren darf. Wir wollen uns allerdings nicht von unseren Zwiebeln trennen und schmuggeln sie ganz dreist durch die Kontrolle 😉
Nach der Grenze gehts immer weiter geradeaus, mit gelegentlichen Kurven. Bis wir schliesslich das längste gerade Strassenstueck Australiens erreichen: 145km ohne eine einzige Kurve!
Nach weiteren ca 200 km haben wir unser Tagesziel Norseman erreicht. Da wir heute ueber zwei Zeitzonengrenzen gefahren sind und so 2,5 Stunden gewonnen haben, ist es noch nicht so spät und wir können auf dem Campingplatz ein BBQ machen. Nach 3 Tagen Toast und Pasta tat das mal wieder gut!

2 Responses to “Crossing the Nullabor Plains”

  1. albert Says:

    Hallo Benni!

    Du hast dich ja zum richtigen Kilometerfresser entwickelt. Schön, dass du endlich mal wieder so weit in der Zivilisation bist, dass es Internet gibt und wir etwas von dir hören! Danke auch für die vielen Fotos, da kann man sich deine Reise dann gleich viel besser vorstellen. Ich habe mal ein Lightbox-Plugin installiert, damit man die Fotos einfacher anschauen kann.

    Viele Grüße nach Perth,
    Albert.

  2. benni Says:

    super, danke!
    ich werd mir nur noch was ueberlegen muessen, wie ich meine fotos sichere…
    ausserdem werd ich mir wahrscheinlich noch ein paar kleinere Speicherkarten kaufen muessen, die pc’s hier brauchen immer ewig, um die 16GB Karte zu lesen – sind inzwischen immerhin schon 2000 Bilder drauf 😉

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