Welcome to benni-down-under.de

Muenchen, 5.1.2010, 14:00 Uhr:

-5˚, bedeckt, Schneereste auf dem Boden.

Abschied nehmen, Jacke abgeben und Rein ins Flugzeug.

Mit etwas Verspaetung gehts los, in der 3er Reihe sitzt ausser mir nur noch ein Priester aus Indien, der Sitz zwischen uns ist frei, also schoen viel Platz um sich gemuetlich auszubreiten. Nach ca. 3 Stunden stuerzt mein Entertainment Bildschirm ab, auf dem ich vorher noch mit der Frontkamera den Start aus der Pilotenperspektive mitverfolgen konnte. Sind nur noch 2 Stunden bis Dubai, also kuemmer ich mich nicht weiter um meinen Bildschirm sondern benutze den von dem freien Platz neben mir.

Dubai, 5.1.2010, 23:00 Uhr:

Landung wieder im Zeitplan, sogar etwas frueher. Das Gate an dem ich ankomme: ca. 300, das Gate von dem ich weiterfliege: 118. Dazwischen: ein Kilometerlanges Terminalgebaeude mit einem Duty-free-shop nach dem anderen. Dazwischen ein Palmengarten und jede Menge Cafes und Restaurants, alles in einer Kette aus riesigen Hallen.

3 Stunden spaeter gehts weiter. Trotz intensivem Spaehen aus dem Fenster kann ich das neue Superhochhaus nicht entdecken.

Auf diesem Flug hab ich keinen Freien Platz neben mir, aber dafuer sind die Sitze etwas bequemer. Neben mir sitzt eine junge Frau aus Hamburg, die in Australien fuer 3 Monate Urlaub macht. Wir unterhalten uns, schauen Filme, bis unsere beiden Entertainmentbildschirme abstuerzen. Es sind noch 4 Stunden bis Melbourne, wir bitten einen Steward, die Bildschirme neu zu starten. Und tatsaechlich, nach einem ca. 20 Minuten dauernden Reset, gehen die Teile wieder! Just in time um mit der Downward camera Australien von oben zu begutachten. Dann geht die Sonne schon wieder unter.

Melbourne, 6.1.2010, 23:00 Uhr, geschätzte 20˚:

Endlich Da.

Zusammen mit ca. 300 anderen bei den 4 Passkontrolleuren anstellen, Stempel Abholen und weiter gehts. Rucksack vom Gepaeckband holen, und auf zur Quarantaene. Gerade als ich dran bin, werde ich auf dem Handy angerufen. Ich versuche, waehrend dem Telefonieren meine beiden Rucksaecke auf das Foerderband zu legen, aber die zustaendige Kontrolleurin haelt mich zurueck und bittet die naechste vor. Nachdem ich aufgelegt habe kommt ein schnippisches „Did you finish your conversation?“, dann darf ich meine Sachen auch auf das Band legen, damit die Australier per x-ray sehen koennen, dass ich auch wirklich keine Aepfel dabei hab.

Auch diese Prozedur ueberstehe ich problemlos, dann gehts endlich nach draussen.

Dort werde ich von meinen Gastgebern Philipp und Susannah in Empfang genommen und wir fahren zu deren Wohnung. Inzwischen ist es 1 Uhr frueh. Da ich schon im Flugzeug versucht habe mich auf die neue Zeit einzustellen, bin ich tatsaechlich muede und gehe ins Bett.

7.1.2010:

Nach gemuetlichem ausschlafen, einer Dusche und einem kleinen Fruehstueck erkunde ich in einem 3-Stuendigen Spaziergang die Umgebung.

Elwood und St.Kilda sind sehr schoene Stadtteile mit jede Menge Baeumen und direkt am Meer gelegen. Ausserdem gibt es viele Cafes und kleine Laeden.

Nach dem Spaziergang macht sich doch der Jetlag bemerkbar und ich gehe wieder ins Bett.

Abends sind wir dann noch zum Essen nach Fitzroy gefahren, das ist das „alternative“ Viertel der Stadt.

Ausserdem hat mir Philipp sein altes Handy samt pre paid Karte gegeben, so dass ich jetzt mit einem australischen Handy ausgestattet bin.

8.1.2010:

Der erste Tag, an dem ich in die Innenstadt gefahren bin, um diese zu erkunden. Hier gibt es jede Menge Hochhäuser und dazwischen Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Und was angenehm auffällt: viele schöne/interessante moderne Gebäude gibt, nicht so viel langweiligen Einheitskram wie bei uns.
Auf meiner Erkundungstour hab ich quasi den gesamten Central Business District (CBD) abgelaufen und hab auch noch einen kleinen Abstecher zum Queen Victoria Market (war leider schon zu spät, waren alle schon am abbauen) und zu den Docklands (ein etwas langweilig/kuehl geratenes neues Stadtviertel) gemacht. Abends bin ich dann mit der Tram nach St. Kilda gefahren und hab am Pier ein paar Pinguine beobachtet (ca 200 Menschen beobachten ca. 5 Pinguine die aus dem Wasser watscheln und sich zwischen die Felsen verkriechen…).

4 Responses to “Welcome to benni-down-under.de”

  1. albert Says:

    Juchu! Benni lässt mal was aus Australien von sich hören. Sehr witzig, dass du in jedem Flugzeug die Entertainment-Bildschirme abstürzen lässt.

  2. michael Says:

    Jo! Benni Kopf Über – jetzt wird einem erst bewusst, wie weit weg Du da unten bist! Wenngleich uns das Internet alles wieder so nah bringt, daß man Dich z.B. ständig am Pier von St. Kilda (http://www.coastalwatch.com/camera/cameras_large.aspx?cam=5600&state=VIC) zu entdecken versucht.
    Ich bin schon gespannt auf Deine weiteren Aktivitäten – vielleicht müssen wir ja auch noch mal da runter. Allerdings sicher nicht bei 43 Grad Hitze.
    Ciao Bello!

  3. gabi Says:

    Hi, Benni! Ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung deines Reiseberichts. Wann gibt es denn die ersten Fotos von dir in down-under, damit man hier in Schnee und Kälte richtig sehnsüchtig werden kann?

  4. Anna Says:

    Guten Morgen/Abend Benni,
    da kann man ja richtig neidisch werden! Marco ist schon wieder extra früh los um sein Auto auszugraben / freizukratzen und du gehst bei schönstem Wetter Pinguine beobachten! Ich werd mich jetzt auch langsam einpacken, zur U-Bahn rutschen und dann gehts ins Büro – toll, oder 🙁
    Schöne Zeit, meld dich mal!

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